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Thursday, 30 December 2004 |
Die Zulassung zu einem MBA-Studium hängt in der
Regel von einer Vielzahl von Faktoren ab. Sie beruht keinesfalls
maßgeblich auf Ihren akademischen Noten oder sonstigen, mehr oder
weniger unabänderlichen Größen. Stattdessen gibt es eine Vielzahl von
vergleichsweise kurzfristig beeinflussbaren Punkten in der Bewerbung,
die entscheidendes Gewicht für die Zulassungsfrage haben, allen voran
der GMAT und die Application Essays, außerdem die Recommendations und
ihr Resume und eventuell ein Interview.
Die Bewerbung für ein MBA-Programm besteht aus den folgenden wesentlichen Teilen:
GMAT
Essays
Referenzen
Resume
Transcripts
TOEFL
Bank Statement
Interview
Zulassung
Visum.
Basierend
auf Erfahrungswerten haben wir diese Teile nach ihrer Wichtigkeit für
die Zulassung geordnet. Die größte Bedeutung hat der GMAT-Score, der
zur fast sicheren Ablehnung des Bewerbers führt, wenn eine bestimmte
Mindestpunktzahl nicht erreicht wird, deren Höhe von der
Bewerbungssituation an der jeweiligen Schule abhängt. Ist der
GMAT-Score hoch genug, wird den Essays und den Recommendations am
meisten Aufmerksamkeit geschenkt. Dem Resume und den Transcripts fällt
weniger Gewicht zu, es sei denn, der Bewerber hat an einer Schule von
bekannter Qualität studiert; bewirbt er sich bei einer Schule in den
USA, wäre dies vor allem ein nordamerikanisches College. Der TOEFL ist
mehr eine Formalität als ein echter Punkt bei der Bewerbung. Interviews
sind nur teilweise zwingend, größtenteils jedoch freiwillig; diese
Option besteht regelmäßig aber nur nach entsprechender Anfrage der
Business School. In letzter Zeit sind in der Tat immer mehr
MBA-Programme dazu übergegangen, Interviews anzubieten oder zu
verlangen.
Jede Universität hat ihre eigenen Zulassungsformen
(application form), die häufig zusammen mit anderen Dokumenten, die
sich aus der Zulassungsform ergeben, abgegeben werden müssen. Mit der
Abgabe der Zulassungsform muss zudem die Bewerbungsgebühr (Application
Fee) entrichtet werden. |