MBA Rankings bringen Licht in das unübersichtliche Angebot von
MBA-Programmen und sind damit eine wichtige Entscheidungshilfe für die Wahl der richtigen Schule. Es gibt mittlerweile mehrere Rankings wie bspw. von namhaften Magazinen
wie der Business Week, der Financial Times oder der Wirtschaftswoche.
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MBA-Rankings als Orientierungshilfe
Seriöse deutsche MBA-Programme oder Business Schools werden von zugelassenen Agenturen akkreditiert. Über dieses unabhängige Qualitätsmerkmal hinaus dienen vor allem die regelmäßigen MBA-Rankings der Financial Times, des Wall Street Journal und des Economist als Entscheidungshilfe. Die Rankings unterscheiden sich in der Erhebung ihrer Datenbasis und Gewichtung einzelner Kriterien. Nicht alle Rankings beziehen neben den Aussagen beteiligter Hochschulen und Studierenden gleichberechtigt auch Bewertungen von Personalvermittlern und Arbeitgebern ein. Da Praxis- und Auslandsbezüge ebenfalls unterschiedlich gewertet werden, kann ein einzelnes Ranking keine allgemeingültige Entscheidungsgrundlage darstellen.
MBA-Rankings kritisch betrachten
Aller Kritik zum Trotz bieten MBA-Rankings Anhaltspunkte für eine sinnvolle Studienauswahl. Wer die Bewertungsmaßstäbe berücksichtigt, kann die Rankings mit den eigenen Zielen abgleichen. Manche Kriterien sollten Sie kritisch hinterfragen und die tatsächliche Aussagekraft überprüfen. Beispielsweise kann eine geringe Einkommensentwicklung nach Abschluss auch daran liegen, dass das jeweilige Programm überwiegend von bereits einkommensstarken Leitungsebenen nachgefragt wird. Grundsätzlich bildet ein MBA-Studium Führungskräfte aus. Das bedeutet neben der Vermittlung von Theorien und Methoden vor allem die Ausbildung zur Personalführung qualifizierender Soft Skills und Leitungskompetenzen, die sich eher in Studienordnungen als in Rankings abbilden lassen. Gegen eine Überbewertung der MBA-Rankings spricht zudem, dass für viele Unternehmen bei der Rekrutierung die persönliche Eignung und die internationale Standards gewährleistende Akkreditierung des abgeschlossenen Programms mindestens ebenso wichtig sind wie das Ranking der Hochschule. |