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Der Begriff Aufbaustudium ist nicht klar umrissen und kann nur im Zusammenhang mit dem betreffenden Studiengang eindeutiger definiert werden. Allgemein gesehen handelt es sich um ein Studium, das auf einem schon absolvierten Studiengang und dem damit erworbenen Abschluss beziehungsweise der Qualifikation, aufbaut. Es dient also der Erweiterung und Ergänzung schon erworbener Kenntnisse innerhalb eines Fachgebietes.
Die Grundrichtung eines Aufbaustudiums zielt auf die berufliche Nutzung und die Verbesserung der Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Hiermit soll fehlende Praxisnähe des Erststudiums abgefedert und interdisziplinäres Wissen erworben werden.
In der Bundesrepublik Deutschland gibt es inzwischen weit über 1.000 Angebote für Aufbaustudiengänge aus allen Bereichen. In vielen Fällen werden diese berufsbegleitend als Fernstudiengänge angeboten. Zu den angebotenen Möglichkeiten zählt beispielsweise das Master-Aufbaustudium Mechatronik, das nach Abschluss eines Fachhochschuldiploms innerhalb von drei Semestern zum Titel eines "Master of Science in Mechatronic" führt.
Mit einer Dauer von drei oder vier Semestern ist das Aufbaustudium in wesentlicher kürzerer Zeit als ein Erststudium zu absolvieren. Die Plätze sind begehrt, Interessenten müssen sich auf Wartelisten gefasst machen.
Eine andere Variante des Aufbaustudiums sind international ausgerichtete Studiengänge, die Titel wie "European Studies" tragen und den Absolventen für eine Tätigkeit bei international operierenden Firmen, der EU oder dem IWF qualifizieren. Hier werden überdurchschnittliche akademische Leistungen als Zugangsvoraussetzung verlangt, das Studium ist je nach Lehrstätte kostenpflichtig.
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