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Angesichts einer immer globaler werdenden Wirtschaft und einer immer weiter vernetzten Welt gilt ein Studium im Ausland als gutes, teilweise nur noch als notwendiges Trittbrett für eine Karriere im eigenen Land. Zum Teil geht es auch darum, Zulassungsbeschränkungen zu umgehen.
Für den Studenten, der im Ausland einige Fachsemester oder einen ganzen Studiengang absolvieren möchte, steht erst einmal Information im Vordergrund. Wieviel Zeit man dafür benötigt, wird unterschiedlich beurteilt, zum Teil wird angeraten, 18 Monate einzuplanen. Anderthalb Jahre, in denen man sich um die notwendigen Sprachtests kümmert, sich darüber klar wird, in welches Land man überhaupt gehen will und welche Hochschule es sein soll.
Gibt es seitens der eigenen Universität Kooperationen und entsprechende Austauschangebote, geht alles schneller und gewisse Probleme tauchen erst gar nicht auf.
Zu den wichtigen Informationen gehören die Zulassungsvoraussetzungen der gewünschten Universität. Meist gehören Sprachtests und bestimmte Studienleistungen dazu. Das Admission Office der betreffenden Ausbildungsstätte ist der erste Anlaufpunkt für Informationssuchende. Möglicherweise werden Empfehlungsschreiben der heimischen Professoren verlangt, die man sich erst einmal besorgen muss.
Wichtig ist abzuklären, welche Studienleistungen im Ausland in Deutschland anerkannt werden. Bei der Anerkennung von Abschlüssen hat die "Lissabon Konvention" Fortschritte gebracht.
Die Einschreibetermine der ausländischen Universität sollten ebenfalls schon im Vorfeld abgeklärt werden, die Finanzierung sollte gesichert sein - eventuell durch ein Stipendium oder Auslands-BAföG.
Schließlich stellt sich die Frage, ob man zusätzliche Versicherungen abschließen will oder, nach den Erfahrungen anderer Studenten, dies auf jeden Fall tun sollte.
Der DAAD bietet in vielen Fällen Hilfestellung.
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