Berufsbegleitendes Studium
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Ein Berufsbegleitendes Studium kann teilweise als Synonym für Abendstudium oder Fernstudium genutzt werden. Der Student absolviert seinen Studiengang in seiner freien Zeit durch Selbststudium und Begleitseminare.
In Ausnahmefällen haben Berufstätige die Möglichkeit, in ihrem Unternehmen oder ihrer Behörde auf eine Halbtagsstelle zu wechseln, um in der dadurch gewonnenen Zeit ein Studium zu durchlaufen. In anderen Modellen werden Beruf und Studium jeweils tageweise oder in längeren Zeitblöcken abwechselnd ausgeübt. Diese beiden Varianten werden auch als "berufsintegrierendes Studium" bezeichnet.
Ein berufsbegleitendes Studium, das mit einem staatlich anerkannten Examen endet, wird von großen Zahl von Universitäten, Hochschulen und Fachhochschulen angeboten. Die 170 Fachhochschulen stellen die größte Gruppe dar. Von ihnen befinden sich 70 in privater oder kirchlicher Trägerschaft.
Um das zu absolvierende Programm für den Studenten zu verdeutlichen, sei ein Blick auf die private "Fachhochschule für Ökonomie und Management" geworfen: Dreimal in der Woche muss ein dreistündiger Unterricht besucht werden, dazu kommen an zwei Samstagen im Monat Unterrichtseinheiten von 8.30 Uhr bis circa 16.00. Die Regelstudienzeit für den Erwerb des Bachelor of Arts beträgt an dieser Fachhochschule sieben Semester, die Zugangsvoraussetzungen entsprechen denen staatlicher Lehranstalten - Abitur oder Fachhochschulreife. Die Gebühren für die Regelstudienzeit werden mit 13.000 Euro beziffert. Die Abbrecherquote liegt unter 20%.
Die Belastung für den Arbeitnehmer/Studenten ist groß. Die Familie sollte bei der Entscheidung vorher einbezogen werden. Ebenso lohnt sich ein Gespräch mit der Personalabteilung. In vielen Fällen unterstützen Firmen die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter finanziell oder durch Entgegenkommen bei der Arbeitszeitgestaltung.
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