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Der Bologna-Prozess stellt die Antwort der europäischen Bildungspolitik auf die Herausforderungen der globalisierten Wirtschaft und der intensivierten internationalen Kooperation dar.
Anstoß gab im Jahr 1998 die Sorbonne-Deklaration. Anlässlich der 800 Jahr-Feier der Sorbonne, der traditionsreichen Pariser Universität, erklärten die Bildungsminister aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Italien, dass sie eine verbesserte europäische Zusammenarbeit im Hochschulbereich herbeiführen wollten.
Im Juni 1999 unterzeichneten 29 europäische Nationen die Bologna-Deklaration. Diese Zahl erhöhte sich bei den Folgekonferenzen der nächsten Jahre, bis im Jahr 2007 in London 46 Teilnehmerstaaten gezählt werden konnten.
Mit dem Bologna-Prozess sollen folgende Punkte bis zum Jahr 2010 erreicht werden:
- ein gemeinsames System vergleichbarer und verständlicher Abschlüsse
- Einführung eines zweistufigen Systems von Studienabschlüssen (undergraduate/graduate)
- Einführung eines Leistungspunktesystems nach dem ECTS
- Beseitigung von Mobilitätshemmnissen bei Studienplatzwechsel im europäischen Raum
- europäische Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Qualitätssicherung
- Schaffung einer europäischen Dimension der Hochschulausbildung
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