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"Credit Points" (CP) oder "Leistungspunkte" (LP) sind Leistungsnachweise, die im Rahmen des Bologna-Prozesses eine einheitlichere Beurteilung studentischer Leistungen über den nationalen Rahmen hinaus gewährleisten sollen.
Grundlegend für die Vergabe von Leistungspunkten ist der Standard des ECTS, des "European Credit Transfer and Accumulation System". Als "Urmeter" dieses Standards wird das akademische Jahr genutzt, bei dem das ECTS von mindestens 1.500 Arbeitsstunden und maximal 1.800 Stunden ausgeht, was 60 Credits beziehungsweise 60 LP entspricht. Umgerechnet liegt die Zahl der zu absolvierenden Arbeitsstunden für einen Leistungspunkt zwischen 25 und 30. Die deutsche Kultusministerkonferenz sprach sich für die 30 Stunden-Grenze aus.
Waren bisher lediglich die Semesterwochenstunden eine Grundlage für die Beurteilung des akademischen Arbeitseinsatzes der Studenten, so erlaubt das System der Leistungspunkte eine verfeinerte und damit letztlich auch gerechtere Einschätzung.
Arbeitsintensive Seminare, die sehr viel heimische Vor- oder Nachbereitung erfordern, können mit mehr Leistungspunkten bewertet werden, selbst wenn sie sich mit Blick auf die Semesterwochenstunden nicht von weniger arbeitsintensiven Lehrveranstaltungen unterscheiden würden.
Ein Nichtbestehen des Modul im Studiengang führt nach den Kriterien des European Credit Transfer System auch zur Nichtvergabe von Leistungspunkten.
Studienabbrecher können sich mittels der durch diese Leistungspunkte dokumentierten Aktivitäten besser bei Unternehmen bewerben, akademische Leistung geht also auch bei Studienabbruch nicht völlig verloren.
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