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Mit Drittmittel wird finanzielle Unterstützung für wissenschaftliche Forschungsvorhaben bezeichnet, die nicht aus dem Etat der Hochschule stammt, sondern dem Forscher von Institutionen wie Stiftungen, Firmen, der öffentlichen Hand oder Privatpersonen außerhalb der Universität - also von "Dritten" - zur Verfügung gestellt wird.
Es ist zwischen freien und gebundenen Drittmitteln zu unterscheiden. Freie Drittmittel sind Spenden, aber auch Einnahmen, die die Hochschule etwa aus Technologietransfer beziehen konnte. Sie können innerhalb der Hochschule frei eingesetzt werden, wobei die Landeshaushaltsordnung immer zu beachten ist.
Gebundene Drittmittel werden für bestimmte Forschungsvorhaben oder für universitäre Lehr- oder sonstige Dienstleistungen vergeben. Vertragliche Vorgaben können die Nutzung der Mittel einschränken beziehungsweise lenken. Hier setzt auch die Kritik an, die durch die Nutzung von Drittmitteln die Freiheit der Forschung eingeschränkt oder gar gefährdet sieht.
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