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Unter der Bezeichnung "Europäisches Bildungsforum" (EEF) fanden zwischen 2003 und 2006 parallel zu den Bologna-Folgekonferenzen der europäischen Bildungsminister Treffen der von den bildungspolitischen Entscheidungen Betroffenen statt: der Schüler, Studenten, Dozenten und Eltern.
Grundlage des ersten Europäischen Bildungsforums am 18. und 19. September 2003 in Berlin war die Diskussion über die Bologna-Erklärung der Bildungsminister als Grundlage der Folgekonferenz und eine kritische Stellungnahme eines "Bundes demokratischer Wissenschaftler" zu eben dieser Erklärung. Die Diskussion befasste sich mit grundsätzlichen Problemen der Umgestaltung der europäischen Hochschullandschaft nach den Maßgaben des Bologna-Prozess. Umstritten war die Frage, inwieweit die Schaffung neuer Studiengänge zwar zur Schaffung einer möglichst großen Zahl von wirtschaftskompatiblen Absolventen führt, in der Gesamtsumme sich aber ein Bildungsabbau registrieren lässt.
Inzwischen definiert sich das Europäische Bildungsforum selbst als Versuch, ein Netzwerk von "... Lehrenden, Studierenden, SchülerInnen, Angestellten im Bildungsbereich, Eltern und verschiedenen Gruppen auf der Basis eines gemeinsamen Aufrufs aufzubauen". Zielvorstellung ist es, die gesellschaftliche Wahrnehmung von Bildung durch kritische Reflexion zu verändern. Das EEF ist eine Diskussionsplattform für Fragen aus dem Bereich der Bildungspolitik, sucht aber nicht nach einer gemeinsamen Position, wobei sich das EEF dabei auf die Prinzipien des WSF, des Weltsozialforums beruft.
Das EEF sieht sich als unabhängig von Parteien, Arbeitgeber- oder konfessionellen Verbänden, will aber als Brücke zwischen den einzelnen europäischen Sozialforen dienen. Darüberhinaus sollen auch jene Personen angesprochen und eingebunden werden, die außerhalb der Sozialforen stehen.
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