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Open University - Ein MBA ermöglicht Ingenieuren den Karrieresprung
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Sunday, 20 November 2005 |
Der Master of Business Administration, kurz MBA, gewinnt für Ingenieure
einen immer höheren Stellenwert. Die Wirtschaft benötigt heute nicht
nur Forscher oder Entwickler. Im Zeitalter der Globalisierung werden
marktorientierte Fach- und Führungskräfte gesucht, die neben ihrer
naturwissenschaftlich-technischen Tätigkeit über solide
Managementkenntnisse und ein hohes Maß an Internationalität verfügen.
Im Ingenieurstudium nimmt jedoch die Vermittlung von Führungswissen und
unternehmerischem Handeln einen geringen Stellenwert ein. In rund 2 ½
Jahren können Ingenieure in einem berufsbegleitenden MBA-Fernstudium an
der britischen Open University Business School das nachholen, was ihnen
im beruflichen Alltag fehlt.
„Immer mehr Ingenieure entscheiden sich für einen MBA, um mit dem
fächerübergreifenden Management-Know-how als Führungskraft
aufzusteigen", sagt Tristan Sage, Studienberater an der OU Business
School in München. In Deutschland sind 60 Prozent aller Open
University MBA-Absolventen Ingenieure. Im Laufe ihrer beruflichen
Tätigkeit stellen sie oft fest: Wenn sie in Managementpositionen
aufsteigen möchten, fehlen ihnen die erforderlichen Fähigkeiten.
Erwartet wird, dass sie betriebswirtschaftliche Abläufe kontrollieren,
Mitarbeiter führen, ein Team motivieren, im Ausland Kontakte knüpfen
und mit einem globalen Wettbewerbsumfeld vertraut
sind.
Für den Münchener Diplomingenieur Arne-Steffen Dehler eröffneten sich
gänzlich neue Karriereperspektiven nach seinem MBA-Abschluss, den er an
der OU Business School absolviert hatte. Sein Arbeitgeber, bei dem der
diplomierte Elektroingenieur viele Jahre im IT- und
Telekommunikationsbereich als Gruppenleiter tätig war, hatte das
Zusatzstudium finanziell unterstützt. „Ich habe meinen Job dort gerne
gemacht. Aber durch meine MBA-Qualifikation wurde mir deutlich, in
welch größerem Kontext ich meine bisherigen Skills gemeinsam mit dem
neuen, professionellen Managementwissen einsetzen kann", sagt
Arne-Steffen Dehler. Von der Telekommunikationsbranche wechselte er in
die internationale Logistik. Bei der Locanis AG in München-Unterföhring
arbeitet er als Technischer Leiter in der Logistiktechnologie und hat
sich auf die internationale Getränkeindustrie spezialisiert. Für
den Elektroingenieur gab es drei Gründe, warum er sich für das Programm
der Open University entschied: Studiert wird in der internationalen
Geschäftssprache Englisch. Das Studium ist berufsbegleitend und der MBA
ist dreifach international akkreditiert und damit weltweit
anerkannt.
Am britischen MBA-Konzept schätzt Dehler besonders, dass es ein
firmenunabhängiges Studium ist. Das kritische Denken wird gefördert,
erworbenes Wissen sofort im eigenen Job angewandt. „Man wird nicht in
ein CI-Konzept reingepresst, sondern bekommt bestes Handwerkszeug fürs
Management und entwickelt gleichzeitig innovative und durchaus
selbstkritische Ideen". Sein Rat an andere Ingenieurkollegen: „Einen
MBA sollte machen, wer als global-international denkende Führungskraft
tätig sein möchte und sich nicht scheut, den Blick aufs Business und
die eigene Arbeit zu verändern." Für den rein technisch orientierten
Ingenieurtyp reiche oft ein guter Englischsprachkurs aus, um mit
ausländischen Kollegen in Wissenschaft und Forschung kommunizieren zu
können, meint Dehler. Im MBA-Programm an der OU Business School geht es
um strategisches Denken, Kreativität im Management, Innovation,
Personalführung und last but not least um die klassischen Bereiche
Marketing und betriebwirtschaftliches Wissen.
In einem betreuten Fernstudium mit Präsenzveranstaltungen knüpft man
wertvolle persönliche Kontakte. Vielleicht nicht ganz so intensiv wie
im Seminar, wo Studenten den ganzen Tag mit Kommilitonen und Dozenten
zusammen sitzen. Dafür besteht aber der große Vorteil, ganz
unterschiedliche Menschen aus vielen Ländern zunächst über die
elektronische Kommunikation und dann persönlich in den
Präsenzveranstaltungen kennen zu lernen. Dehler: „An welcher anderen
MBA-School trifft man schließlich gleichzeitig auf den 26jährigen
Junior-Berater aus den Niederlanden, den 63-jährigen Firmenchef aus
Wien und die britische Juristin mit MBA vom Genfer See, die einen als
Tutor betreut?"
Weitere Informationen:
OU Business School, Büro München, Tristan Sage, Tel. 089/89 70 90 48
oder Büro Düsseldorf, Mark Latham, Telefon 0211/61 80 554,
www.oubs.open.ac.uk
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