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Fachsemester sind jene Semester, die der Ausbildung in der von dem Studenten ausgewählten Fachrichtung gewidmet sind. Im allgemeinen sollten die Fachsemester identisch mit der Zahl der Hochschulsemester sein. Dies ist zumindest dann der Fall, wenn der Student im Laufe seines Studiums die Fachrichtung nicht gewechselt hat. Würde er sich - theoretisch - nach einem achtsemestrigen Studium der Agrarwissenschaften entschließen, dieses Studium aufzugeben und stattdessen Mediävistik zu studieren, dann hätte er nach zwei weiteren Semestern insgesamt zehn Hochschulsemester, aber nur zwei Fachsemester absolviert.
Praktika werden nicht unter die Fachsemester gezählt.
Der Begriff Fachsemester spielt auch im Zusammenhang mit Zulassungsbeschränkungen an Universitäten eine Rolle, weil diese Beschränkungen teilweise erst für höhere Fachsemester gelten.
Studierende aus dem Ausland können sich teilweise ihre heimischen Studienleistungen anrechnen lassen, so dass sie ihr Studium an einer deutschen Hochschule schon mit einem höheren Fachsemester beginnen können beziehungsweise sich den Besuch grundlegender Seminare oder Grundmodule ersparen. Erfahren Sie jetzt mehr zu den Themen Praxissemester sowie Wartesemester.
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