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Im Bereich der Hochschule wird unter Hausarbeit allgemein eine schriftliche Arbeit verstanden, die zu einem bestimmten Thema innerhalb einer festgelegten Zeit und in einem festgelegten begrenzten Umfang mit den Arbeitsmethoden des entsprechenden Faches eine wissenschaftliche Fragestellung behandelt.
Sowohl Umfang wie Bearbeitungszeit können je nach Hochschule, Fachgebiet und Dozent variieren, in der Regel hat der Student sechs Wochen für die Bearbeitung und muss eine Hausarbeit von etwa 12 bis 30 maschinengeschriebenen DIN A 4-Seiten abliefern.
Genaueres wird in den Studienordnungen geregelt.
Die Hausarbeit muss angemeldet werden, ein Themenvorschlag, eine Gliederung und eine Liste der bearbeiteten beziehungsweise noch zu bearbeitenden Literatur ist manchmal einzureichen. Teilweise werden Themen seitens der Dozenten vorgegeben.
Sinn einer Hausarbeit ist der Nachweis, dass der ausführende Student fähig ist, die Methoden und Arbeitsmittel seines Faches einzusetzen, Literatur und Quellen aufzuspüren, zu nutzen und nach wissenschaftlichen Regeln einzuarbeiten. Weiterhin erweist sich an der Hausarbeit, ob der Autor Fragestellungen und Probleme seines Fachgebietes eigenständig am Beispiel eines umgrenzten Themas sowohl sachlich wie auch sprachlich bewältigen kann.
Zu den allgemeinen Bewertungskriterien gehören: sachlich und argumentativ stimmige Gliederung, angemessener Umgang mit der entsprechenden Fachliteratur, wozu auch das richtige Zitieren gehört, eine eigenständige und sachgerechte Zusammenfassung der eigenen Untersuchungen und Studien.
Die Auswahl des Themas kann sich auf offene Fragestellungen oder nicht behandelte Aspekte eines Kurses beziehen, neue wissenschaftliche Untersuchungen heranziehen oder neue Aspekte in den Kursablauf einflechten. Die Gliederung folgt meist dem "Einleitung-Hauptteil-zusammenfassender Schluss"-Schema, wichtig ist das Literaturverzeichnis und die Einhaltung gewisser formaler Vorgaben wie Titelblatt, Schriftgröße, Randabstand, Satzspiegel etc.
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