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Ein Berufsbegleitendes Studium ist ein Begriff, der zwei Aspekte impliziert: In den meisten Fällen wird es sich aus praktischen Gründen nur um ein "berufsbegleitendes Fernstudium" handeln können und es wird sich, ebenfalls in der überwiegenden Mehrzahl der Fälle, um ein berufsnahes Studium handeln.
Die Nähe zum ausgeübten Beruf erklärt sich aus den häufigsten Motiven für ein solches Studium: Mit dem Erwerb eines akademischen Grades sollen die beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten verbessert werden, dasselbe Motiv steht auch hinter der Entscheidung, sich weiter zu qualifizieren und seine Kompetenzen zu erweitern. In manchen Fällen existiert der Wunsch, die langjährige berufliche Praxis durch einen theoretischen Unterbau zu ergänzen.
In den Bereichen Wirtschaft, Technik, Erziehung und soziale Arbeit finden sich die meisten Studiengänge. Es bleibt dabei, dass manche Berufe nicht über ein Fernstudium zu lernen sind - Chirurg wird man nach wie vor an der Hochschule und im Krankenhaus. Davon abgesehen werden über einhundert Studiengänge an deutschen Hochschulen mit dem Zusatz "berufsbegleitend" angeboten. In vielen Fällen ist der Erwerb eines Bachelor oder Master-Titels möglich.
Die staatliche Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) wacht darüber, dass nur zertifizierte Fernkurse gegen Entgelt angeboten werden dürfen. Der Kunde / Fernstudent kann also sicher sein, dass sein Abschlusszeugnis mehr ist als ein Stück Papier.
Die Fern-Universität Hagen ist einer der ersten möglichen Anlaufpunkte für diejenigen, die sich für ein berufsbegleitendes Studium interessieren. In Nordrhein-Westfalen bieten Fachhochschulen ein "Verbundstudium" an, das sich aus 70% Selbststudium und praxisorientierten Präsenzphasen zusammensetzt.
Ein möglicher Stolperstein sind die Kosten von berufsbegleitenden Studien, die je nach privater Hochschule im fünfstelligen Bereich für einen Bachelor-Abschluss liegen können.
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