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Als "Undergraduate" kann ein Student oder eine Studentin vor dem Erwerb des ersten akademischen Grades bezeichnet werden.
In den meisten Fällen bezieht sich "undergraduate" aber auf "undergraduate studies" und meint damit jene Studiengänge, die zum "undergrade degree", in der Regel dem Bachelor-Abschluss als dem ersten akademischen Grad führen.
Master-Studiengänge sind immer postgraduierte Studiengänge, "graduate studies". Die Gleichsetzung von undergraduate studies mit dem Grundstudium, dem Bachelor Abschluss mit dem Vordiplom und graduate studies mit dem Hauptstudium ist naheliegend und verführerisch, kann aber zu Enttäuschungen führen. Zumindest dann, wenn man sich an einer Business School in den USA bewerben will.
Da jede Hochschule ihre eigene Zulassungspolitik betreiben kann, die sich wenig um die deutschen Einschätzungen vom Wert eines Bachelor-Titels schert, ist eine generelle Aussage über die Anforderungen nicht zu machen.
Den Erfahrungen nach muss ein Vordiplom beziehungsweise eine Zwischenprüfung schon zum Zeitpunkt der Bewerbung an der US Business School nachgewiesen werden können. Damit wäre die absolute Minimalanforderung genannt, der als Maximalforderungen mancher Hochschulen die Vorlage eines Staatsexamens, Diploms oder Magisters gegenübersteht. In diesen Fällen ist das Vertrauen in den "deutschen Bachelor" definitiv nicht vorhanden und die Zulassungsstelle pocht auf die Definition, dass ein postgraduales Studium einen Hochschulabschluss voraussetzt.
In der Regel werden Vordiplom und Zwischenprüfung zuzüglich zweier weiterer Semester im Hauptstudium als ausreichend für die Zulassung an einer Business School angesehen.
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