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Während des Studiums denkt wohl kaum ein Student an seinen Ruhestand sowie die Höhe seiner späteren Rente. Doch dies kann ein Fehler sein, denn es lohnt sich, sich schon frühzeitig darum zu kümmern.
Das Bild von der ehemals sicheren Rente hat schon seit einiger Zeit ausgedient. Durch das Umlagensystem in Deutschland, bei dem die heutigen Arbeitnehmer die späteren Rentner finanzieren, kommt es zu immer größeren Engpässen in der Rentenkasse, die wohl bald nicht mehr kompensiert werden können. Sinkende Renten, die in 30-40 Jahren nicht mehr als eine Grundversorgung sichern können, sind die Folge.
Wer jedoch frühzeitig beginnt, Geld für die Rente zur Seite zu legen, kann sich für´s Alter eine Zusatzrente aufbauen, die die Rentenlücke kompensieren kann. Durch Zinsen und Zinseszinsen vermehrt sich das Geld schneller, als mancher denkt. Wer zum Beispiel über zehn Jahre jeden Monat 100 Euro zur Seite legt, erreicht mit einer durchschnittlichen Verzinsung von fünf Prozent immerhin 15.502 Euro. Über einen Zeitraum von sogar 50 Jahren schafft man es so spielend, 258.000 Euro zu sparen.
Wie für viele andere Dinge auch gibt es für die Altersvorsorge kein allgemein gültiges Rezept. Vielmehr sollten Faktoren wie die persönliche Lebenssituation, die Anlageerfahrung sowie die Risikoneigung und natürlich das Einkommen berücksichtigt werden.
Flexibilität ist bei Studenten meist sehr wichtig, denn es muss gewährleistet sein, dass sie bei Engpässen auf ihr Vermögen zurückgreifen können. Daher lohnen sich sowohl Bank- als auch Investmentsparpläne. Längerfristig orientierten Sparern seien auch klassische Renten- oder Lebensversicherungen empfohlen.
Um staatlich gefördert eine Altersvorsorge aufzubauen, kann unter Umständen auf die Riester-Rente zurückgegriffen werden. Sie lohnt sich insbesondere für Studenten, die bereits verheiratet sind und Kinder haben.
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