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Ein Semester im Ausland ist für viele Studenten heute normal, denn sie können so andere Kulturen kennen lernen und neue Eindrücke sammeln. Dazu kann man während des Auslandsaufenthaltes die Sprache des Landes lernen, womit im späteren Berufsleben unter Umständen bessere Einstiegschancen verbunden sind.
Wer als Student für eine gewisse Zeit ins Ausland gehen möchte, sollte in die Vorbereitungen für den Auslandsaufenthalt auch den Versicherungsschutz einbeziehen. Die wichtigste Versicherung ist hierbei natürlich die Krankenversicherung, denn ohne sie müssten Arztbesuche und Krankenhausaufenthalte mitunter selbst bezahlt werden.
Viele Studenten sind gesetzlich krankenversichert. Im EU Ausland gilt hierbei oft ein Versicherungsschutz, denn mit vielen europäischen Ländern besteht ein Sozialversicherungsabkommen. Allerdings deckt die gesetzliche Krankenversicherung nicht alle Kosten zu 100% ab. Eine private Auslandskrankenversicherung kann hierbei vor allem die Kosten für akute Erkrankungen, Krankenhausaufenthalte sowie den unter Umständen notwendigen Rücktransport in die Heimat übernehmen.
In allen außereuropäischen Ländern gelten die Sozialversicherungsabkommen nicht, Krankheitskosten werden daher grundsätzlich nicht übernommen. Eine Auslandskrankenversicherung ist in diesen Ländern daher zwingend notwendig, um auf den Arztkosten nicht sitzenzubleiben.
Die Kosten für die Auslandskrankenversicherung orientieren sich zum einen nach dem Geschlecht, zum anderen auch nach den Leistungen sowie der Dauer des Aufenthaltes. Dabei sind die Konditionen vor allem für Studenten sehr gering, so dass ein ausreichender Versicherungsschutz unbedingt abgeschlossen werden sollte. Idealerweise verfügt die gewählte Versicherung über einen 24-Stunden-Notdienst, so dass im Ernstfall gleich Hilfe gestellt werden kann.
Bei einigen Tarifen kann sogar die ebenfalls sehr wichtige Haftpflichtversicherung fürs Ausland mit Deckungssummen von bis zu einer Million Euro in die Auslandkrankenversicherung eingeschlossen werden.
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