Europäische Studie: Promovierte starten erfolgreich ins Berufsleben

Eine Doktorarbeit an der Technischen Universität München (TUM) bereitet optimal auf den Berufseinstieg vor. Dies sagen die Promovierten selbst.

Mittwoch, 20 Dezember, 2017

Eine Doktorarbeit an der Technischen Universität München (TUM) bereitet optimal auf den Berufseinstieg vor. Dies sagen die Promovierten selbst. In einer Studie der European Science Foundation (ESF) wurden promovierte Absolventinnen und Absolventen von neun europäischen Forschungseinrichtungen befragt. Die meisten arbeiten in Jobs mit Forschungsaufgaben.

Immer mehr Promovierende werden während ihrer Doktorarbeit in Graduiertenschulen betreut und gefördert. Wo arbeiten die Absolventinnen und Absolventen anschließend? Hilft ihnen die Promotion im ersten Job? Anders als etwa in den USA war in Europa bislang nur wenig über ihre Berufswege bekannt. Deshalb hat die European Science Foundation gemeinsam mit neun europäischen Forschungseinrichtungen rund 2.000 Ehemalige befragt, darunter mehr als 1.000 Personen, die zwischen 2010 und 2016 ihre Doktorarbeit an der TUM abgeschlossen haben.

Vollbeschäftigung!

Unter den befragten Promovierten der TUM herrscht Vollbeschäftigung: 96 Prozent haben einen Job (alle in der Studie Befragte: 95 %, ebenfalls Vollbeschäftigung). Sie sind auf dem Arbeitsmarkt so stark nachgefragt, dass 74 Prozent spätestens einen Monat nach Abschluss der Promotion in den Beruf einsteigen konnten (alle: 66 %). Rund 40 Prozent tragen bereits Personalverantwortung (alle: 35 %). 

85 Prozent würden wieder promovieren

Die Hälfte (49 %) der an der TUM Promovierten arbeitet in der Wirtschaft, gut ein Drittel (36 %) in Universitäten und anderen Forschungseinrichtungen. Auch von den Beschäftigten in der Wirtschaft haben mehr als 40 Prozent Forschungsaufgaben. 85 Prozent derjenigen, die in Wissenschaft oder Wirtschaft forschen, fühlen sich durch die Promotion gut oder sehr gut auf ihren ersten Job vorbereitet. Eine große Mehrheit der Befragten (85 %) würde wieder promovieren. 

Graduiertenschulen – Kernpunkt der Exzellenzinitiative

Mit Graduiertenschulen die Qualität der Promotionen zu erhöhen, war ein Kernpunkt in den ersten beiden Runden der Exzellenzinitiative. Die Graduate School sichert hohe Qualitätsstandards mit strukturierten Verfahren, wie etwa einer verbindlichen Betreuungsvereinbarung, bietet ein fachübergreifendes Kursangebot sowie finanzielle Förderung von Auslandsaufenthalten und ermöglicht einen interdisziplinären Austausch der Promovierenden.