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Dienstag, 7 Oktober, 2014

Mit einem neuen chinesisch-amerikanischen MBA-Programm bereiten sich Studierende künftig auf die Herausforderungen der internationalen Marktstrukturen vor. Internationale Hochschulkooperation für bilingualen Führungsnachwuchs

Zwei anerkannte und international profilierte Traditionshochschulen, die Universität Tsinghua und die Samuel Curtis Johnson Graduate School of Management der Cornell University, bieten ab April 2015 einen kooperativen bilingualen MBA-Studiengang an. Das duale Studienprogramm soll nach 21 Monaten Studium mit dem MBAbeziehungsweise dem Finance MBA abzuschließen sein. Ziel des neuen MBA-Studiengangs ist es, die Studierenden mit der gebündelten Expertise der beiden Traditionshochschulen auf die Herausforderungen der globalen Wirtschaftsumgebung vorzubereiten.

Aufgeschlossener Führungsnachwuchs mit mehr als sprachlichen Qualifikationen

Das gegenwärtig international einzige MBA-Programm, das Studierenden Inhalte in Englisch und in Mandarin vermittelt, ist adressiert an Führungskräfte aus international tätigen Unternehmen und Organisationen. Durch die zweisprachige Vermittlung von Inhalten ist auch die interkulturelle Kommunikation impliziter Inhalt des anspruchsvollen MBA-Studiums. Studieninteressierte aus aller Welt, die ihre künftige Schwerpunkttätigkeit mindestens partiell im zweitgrößten Wirtschaftsraum der Welt, nämlich in China, sehen, können sich für einen der zunächst 65 Studienplätze des zweisprachigen Studiengangs bewerben.

Praxisnahes Lernumfeld

Junge Nachwuchsführungskräfte mit etwa fünf bis acht Jahren Berufserfahrung bilden die Kernzielgruppe des neuen MBA-Programms, von dem auch die US-amerikanische und die chinesische Hochschule profitieren wollen. Um den angesprochenen High Potentials einen möglichst realitätsnahen Zugang zu den Studieninhalten zu bieten, gehören

  • Studienreisen,
  • Wettkämpfe auf Basis von Fallstudien und
  • Besichtigungen wichtiger Arbeitsfelder

zum Studienkonzept. Auch Integrationsveranstaltungen mit Studierenden anderer MBA-Programme sind für einen intensiven Austausch zwischen den Kompetenzbereichen geplant. Vertreter der beiden beteiligten Hochschulen versprechen sich von dem gemeinsamen Studienprogramm Wachstumsperspektiven auch für die jeweiligen Lehreinrichtungen.