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MBA-Fernstudierende der Hochschule Ludwigshafen besuchen China

Netzwerkreise in die „Fabrik der Welt“ in China für Studierende aus Ludwigshafen

Montag, 10 Dezember, 2018

Netzwerkreise in die „Fabrik der Welt“ in China für Studierende aus Ludwigshafen

China war kürzlich das Ziel einer Gruppe MBA-Fernstudierender gemeinsam mit weiteren Studierenden der Hochschule Ludwigshafen. Die Professoren der Hochschule, Dr. Rainer Busch und Dr. Alexander Unger sowie Studiengangskoordinatorin Eva Nefen leiteten die Reise. Es war bereits der vierte Besuch, den Studierende der beiden berufsbegleitenden MBA-Fernstudiengänge Internationale Betriebswirtschaftslehre und MBA Unternehmensführung in die Provinz Guangdong zu den chinesischen Netzwerkpartnern der Hochschule unternahmen.

Region um Guangzhou – Fabrik der Welt

Die Region um die 11 Millionen Einwohner umfassende Stadt Guangzhou ist ein bedeutender Industrie- und Handelsstandort im Perlfluss-Delta, der auch als „Fabrik der Welt“ bezeichnet wird. Dazu zählen auch die Großstädte Hongkong, Shenzen, Dongguan, Foshan, Jiangmen, Huizhou, Zhongshan und Zhuzai. Auf einer Fläche von der Größe Baden-Württembergs leben über 100 Millionen Menschen. Guangdong ist mit 104,30 Millionen Einwohnern die bevölkerungsreichste Provinz Chinas. Guangzhou ist die größte Stadt der Region Guangdong.

Handelsbeziehungen werden diskutiert 

Die Studierenden aus Ludwigshafen tauschten sich im Rahmen eines Besuchs der MBA Business School der Guangdong University of Economics and Finance mit ihren Kommilitonen aus: Sie diskutierten beispielsweise über die Konsequenzen der Globalisierung im Kontext des Handelsstreits zwischen China, USA und Europa, und die Besonderheiten beim Aufbau von Beziehungen in China. Mark Piesberger, Vertreter der Auslandshandelskammer in Guangdong, berichtete über die gravierenden Veränderungen im institutionellen Umfeld, mit denen sich deutsche Unternehmen in der Provinz Kanton befassen müssen. 

Unternehmensbesuche

Ein weiterer Höhepunkt für die MBA-Gruppe war der Besuch des chinesischen Internetgiganten Tencent (WeChat, QQ) – hier bildeten Entwicklungen im Bereich Technologie und sozialer Medien die Gesprächsgrundlage. Darüber hinaus standen formelle Gespräche mit Unternehmern der Möbelbranche über Vermarktungsmöglichkeiten in Europa und damit verbundenen Besonderheiten im Umweltbereich auf dem Programm. Auch das informelle gemeinsame Abendessen stellte die deutschen Gäste teilweise vor „kulturgeleitete Herausforderungen“. Abschließende Stationen der Reise waren Macau sowie Hongkong. 

Die Hochschule Ludwigshafen führt die beiden MBA-Fernstudiengänge Internationale Betriebswirtschaftslehre und Unternehmensführung in Kooperation mit dem zfh – Zentrum für Fernstudien im Hochschulverbund durch.

Weitere Informationen: http://www.hs-lu.de/zww und http://www.zfh.de/mba/bwl