Ein Semester ist eine gebräuchliche Bezeichnung für ein Studienhalbjahr an Universitäten, bzw. Hochschulen oder Volkshochschulen (VHS).

Eine Regelstudienzeit von acht Semestern bedeutet also umgerechnet vier Jahre Studium.

Hochschulen

Jedes Jahr an einer Hochschule ist in Wintersemester und Sommersemester eingeteilt. Jedes dieser beiden Semester hat ca. 6 Monate.

Die einzelnen Semester gliedern sich weiterhin in eine Vorlesungszeit und eine vorlesungsfreie Zeit. Während der Vorlesungszeiten werden, neben den normalen Vorlesungen, auch Seminare und andere Veranstaltungen angeboten. In der Zeit ohne Vorlesungen werden in der Regel Klausuren oder Prüfungen absolviert, sowie Hausarbeiten angefertigt und Praktika durchgeführt.

Fachhochschulen und Berufsakademien haben teilweise andere Regelungen für die Semesterzeiten.

Beginn des Studienjahrs

Bedingt durch die Abiturtermine beginnt das Studienjahr mit dem Wintersemester. Die Mehrzahl der Studienanfänger beginnt entsprechend ihr Studium im Wintersemester. Die Vorlesungen und Übungen der Hochschulen sind auf diesen Zeitplan ausgerichtet.

Wer im Sommersemester sein Studium beginnt, sieht sich daher häufig mit der Tatsache konfrontiert, dass die notwendigen Einführungsveranstaltungen, Proseminare etc. erst im nächsten (Winter-)Semester erneut angeboten werden.

Semester vs. Fachsemester

Als Fachsemester werden jene Semester bezeichnet, die innerhalb einer Studienrichtung absolviert wurden. Wer also drei Jahre Politikwissenschaften studierte, dann wechselte und seit einem Jahr Psychologie studiert, befindet sich im achten Semester, aber erst im zweiten Fachsemester.

Tipp der Redaktion

Grundsätzlich finden in den vierzehn Tagen vor Semesterbeginn für die Studienanfänger die Studieneinführungstage und diverse Vorbereitungsveranstaltungen wie Vorsemester oder Propädeutika statt. Die Teilnahme ist durchaus zu empfehlend, da man auf das kommende Semester und die ersten Veranstaltungen vorbereitet wird.

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