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Mittwoch, 21 November, 2018

Der Anbieter der GMAT-Tests, die für MBA-Studiengänge zu den üblichen Bewerbungsunterlagen gehören, hat untersucht, wie sich die Bewerberzahlen zu MBA-Studiengängen in unterschiedlichen Bereichen der Welt entwickeln. In den USA geht die Zahl der Bewerber zurück, während in Europa, Kanada und Asien die Bewerbungen zahlreicher geworden sind.

Stabile Bewerberzahl

Allen Unkenrufen zum Trotz, dass der MBA den Zenit seiner Popularität überschritten habe und weniger nachgefragt werde, halten sich die Zahlen der Bewerbungen weiterhin konstant. Trotzdem: in den USA ist die Zahl der Bewerbungen eingebrochen.

70 Prozent der amerikanischen Universitäten erhalten weniger Bewerbungen

In einer Umfrage unter knapp 400 Business Schools zeigte sich, dass 70% der amerikanischen MBA-Programme, die weiterhin zwei Jahre dauern, weniger Bewerbungen erhalten haben als in vergangenen Jahren. Bei den einjährigen Programmen in den USA sank die Bewerberzahl immer noch um 53%. 

Besonders weniger ausländische Bewerber

Als Grund wird besonders das derzeitige politische Klima gesehen, denn gerade die Zahl der ausländischen Bewerber ging stark zurück. Das trifft die amerikanischen Hochschulen gleich doppelt hart. Einerseits drücken weniger Studierende generell die Einnahmen. Darüber hinaus zahlen ausländische Studierende in der Regel höhere Studiengebühren, was ebenfalls deutlich reduziert wird. Obendrein fallen die sowieso schon wenig internationalen Programme noch weiter zurück, im Vergleich zu den europäischen Programmen.

Europa

In Europa, Asien und Kanada stieg die Zahl der Bewerber dagegen. Davon sind in Europa über 90% international. Allerdings stieg die Zahl der Bewerbungen in Europa nicht mehr so stark wie in der Vergangenheit, als noch über 70% der Hochschulen Bewerbungszuwächse verzeichneten. Nun hatten nur 45% der Programme in Europa mehr Bewerbungen, 42% sahen dagegen einen leichten Rückgang.