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Mittwoch, 18 November, 2015

Sie wollen sich für einen MBA- oder Masterstudiengang bewerben, haben aber Probleme mit dem persönlichen Motivationsschreiben? Keine Sorge! Wir geben Ihnen Tipps, mit denen Sie es schaffen, sich ins bestmögliche Licht zu rücken!


Aller Anfang ist schwer


Sie sitzen vor dem blanken Dokument mit blinkendem Cursor und wissen nicht, wie Sie anfangen sollen? Das geht den meisten so! Darüber hinaus haben Sie wahrscheinlich viel darüber gelesen, dass mit dem ersten Satz die Aufmerksamkeit und das Interesse beim Leser geweckt werden muss. Wir raten Ihnen ab, mit Zitaten oder Plattitüden zu beginnen. Erste Sätze wie: „Manager haben es in der globalen Welt nicht leicht“ sollten Sie also noch einmal überdenken.


Stattdessen überlegen Sie einmal, was Ihnen an dem Studiengang, für den Sie sich bewerben, gefällt. Oder wofür Sie dieses Studium benötigen, warum Sie es machen möchten. Denken Sie dabei nicht an Geld oder Rankings, sondern an persönliche Gründe. Oder überlegen Sie sich, warum ausgerechnet Sie an dieser Uni zugelassen werden sollten. Schreiben Sie diese Ideen auf und überlegen Sie, wie Sie bei jedem einzelnen anschließend weiterschreiben könnten. Und keine Panik, den ersten Satz können Sie auch ganz zum Schluss noch ändern oder hinzufügen.


Was gehört ins Motivationsschreiben?


Ein Motivationsschreiben soll Sie als Person vorstellen und der Hochschule erklären, warum Sie ausgerechnet jetzt in genau diesem Studiengang zugelassen werden sollten. Nicht mehr und nicht weniger.


Schreiben Sie daher über sich selbst, Ihr Leben und Ihre Erfahrungen, die Sie für dieses Studium qualifizieren. Überlegen Sie immer, warum die Hochschule an dem, was Sie schreiben, Interesse haben sollte - und erklären Sie das dann! Schreiben Sie über Ihre Ziele und wie diese im Zusammenhang mit dem angestrebten Abschluss stehen.


Der Ton im Anschreiben sollte Ihre Persönlichkeit widerspiegeln. Schreiben Sie professionell und nicht zu familiär, aber auch nicht zu abgehoben oder gestelzt. Überprüfen Sie dann, dass Sie keinen Fachjargon aus Ihrem beruflichen Umfeld benutzen, denn das könnte von den Lesern an der Uni nicht verstanden werden.


Sie wollen den Job wechseln? Keine Sorge!


Ihre Motivation für das Studium ist eine Richtungsänderung in Ihrer Karriere und Sie haben sich gerade gedacht, dass Ihre gesamte bisherige berufliche Erfahrung keine Rolle für das angestrebte Studium spielt? Denken Sie nochmal nach! Sie dürfen und sollten klar sagen, dass Sie einen neuen Weg einschlagen wollen und erklären, warum ausgerechnet dieses Studium dabei hilft. Sie sollten auch klar erklären, warum Sie die neue Richtung einschlagen wollen. Bleiben Sie bei der Beschreibung von ehemaligen Jobs oder Arbeitgebern aber unbedingt positiv!


Erklären Sie, was Sie persönlich aus ihren bisherigen Erfahrungen gelernt haben, das Sie jetzt fürs Studium qualifiziert. Sie waren bisher Büroangestellter, fühlen sich aber unterfordert und wollen aufsteigen? Sie können zum Beispiel schreiben, dass Sie neue Herausforderungen suchen, die Ihnen derzeit nicht geboten werden. In Ihrem Job haben Sie aber Organisationstalent bewiesen, was jeder Student dringend benötig. Wenn Sie aus einem technischen Beruf kommen oder Handwerkerin sind, haben Sie vielleicht eine schnelle Auffassungsgabe, Talent im Umgang mit Menschen oder ein gutes Gespür für Zahlen?


Warum ausgerechnet Sie?


Wenn Sie beschreiben, warum ausgerechnet Sie fürs Studium zugelassen werden sollten, denken Sie über Ihre berufliche Erfahrung hinaus. Sind Sie Mitglied im Sportverein, engagieren Sie sich sozial oder helfen Sie regelmäßig bei Veranstaltungen im Ort? Auch hier haben Sie sicherlich Fähigkeiten und Vorlieben an sich entdeckt, die fürs Studium und Ihren anschließend angestrebten Weg hilfreich sein können.