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Mittwoch, 20 Dezember, 2017

Was bei Arbeitgebern schon lange üblich ist, eignen sich nun auch immer mehr Business Schools an. Sie erkundigen sich über die Bewerber anhand deren Social Media Accounts.

35% durchsuchen Social Media Kanäle

Eine Umfrage des Bildungsanbieters Kaplan zeigt, dass im vergangenen Jahr immer mehr Business Schools auch die Social Media Einträge der Bewerber bei der Auswahl der Kandidaten heranzogen. 35% der befragten Universitäten erklärten, sie hätten sich die Einträge angeschaut. Bei der letzten Umfrage 2011 waren es nur 22% der Universitäten.

Eher negative Informationen

Die Einträge werden dabei weniger auf Eignung durchforstet und sind daher kaum als Werbung für die Bewerber zu sehen. Stattdessen geben die Hochschulen an, dass sie bei der Hälfte der Bewerber etwas in den Einträgen gefunden haben, das zu einer Absage führte.

Steigerung der Ablehnungsgründe

Auch hier gab es einen deutlichen Anstieg im Vergleich zur vorherigen Umfrage. Denn damals fanden die Universitäten nur bei 14% der Bewerber einen Grund, keinen Studienplatz anzubieten.

Rassissmuss oder zweideutige Fotos

Zu den Gründen, warum Bewerber nicht an einer Wunsch-Hochschule angenommen werden, gehören rassistische Einträge oder Fotos, auf denen die Bewerber in zweideutigen oder „verstörenden“ Situationen zu sehen waren.

Positives Bild abgeben

Doch Social Media können bei der Bewerbung auch nützlich wirken. Besonders Profile auf professionellen Portalen oder Einträge, die auf interessante Hobbies, soziales Engagement und Kreativität hinweisen, können die Chancen, einen Studienplatz angeboten zu bekommen, erhöhen.

Öffentlich zugängliche Daten

Die Suche der Universitäten ist übrigens völlig legal: die Einträge auf Sozialen Medienkanälen gelten als öffentlich zugängliche Daten. Für Bewerber bedeutet dies, dass Sie sich vor dem Absenden einer Bewerbung am Besten selbst googeln und auch einmal Ihre Profile aus der Sicht eines „Fremden“ überprüfen sollten.