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Die Abkürzung CFO steht für die Bezeichnung Chief Financial Officer. Dieser Begriff kommt aus dem angelsächsischen Sprachraum und wurde 1990 in den USA durch den sogenannten „CFO Act“ eingeführt.

In dem deutschen Sprachgebrauch kann der Titel Chief-Financial-Officer dem Kaufmännischen Geschäftsführer einer GmbH beispielsweise oder dem Finanzvorstand einer Aktiengesellschaft (AG) gleichgesetzt werden.

Bedeutung dieser Position

Die Bezeichnung CFO hat in Deutschland keinerlei rechtliche Bewandtnis und ist daher nur als Titel oder als Bezeichnung einer Arbeitsstelle zu verstehen.

Allerdings hat die wachsende Bedeutung der Finanzabteilungen die Position des Chief Financial Officers (CFO) stark aufgewertet und für höhere Aufgaben qualifiziert.

Daher wird immer häufiger ein CFO für den Platz des CEO (Chief Executive Officer) bestimmt.

Aufgabenbereiche

Der Chief Financial Officer ist der für Finanzen zuständige Manager eines Unternehmens. Er verwaltet die Geldmittel, hat den Überblick über Steuern und Bilanzen.

Chief Financial Officer (CFO) gehören zu den obersten Managern von Unternehmen. Ihre Domäne sind die Finanzen, das bedeutet bestmögliche Verwaltung und Anwendung der zur Verfügung stehenden Geldmittel des Unternehmens.

Für eine bestmögliche Finanzplanung analysiert der Chief Financial Officer (CFO) die entsprechenden Strukturen des Unternehmens, und plant Verbesserungen und Umstrukturierungen. Das betrifft vor allem die

  • Finanzplanung,
  • Investitionsplanung und
  • Erfolgsplanung

Kommunikation nach außen

Chief Financial Officer (CFO) sind ebenfalls zuständig für die Bereiche Bilanzen und Steuern. Sie sind Ansprechpartner für Wirtschaftsprüfer und Steuerbehörden und haben hier für Klarheit zu sorgen.

Weiterhin sind sie die zuständigen Manager für die Beziehungen zu Kreditgebern und Kreditnehmern des Unternehmens.

Kontrolle und Überblick

Chief Financial Officer (CFO) beobachten den Kapitalmarkt auf wichtige Entwicklungen. Sie managen die finanziellen Beziehungen zu Banken und anderen Instituten und arbeiten häufig auch mit der Abteilung für Controlling zusammen.

Chief Financial Officer (CFO) verfügen über hervorragende Kenntnisse in den Bereichen Betriebswirtschaft, Finanzen, Rechnungslegung und Steuern. Sie können Mitarbeiter motivieren und führen und sind hervorragend organisiert.

Einsatzbereiche

Jobs für Chief Financial Officer gibt es in allen Branchen in größeren und mittleren Unternehmen. Eine vorgeschriebene Berufsausbildung gibt es nicht.

CFO haben aber oft Betriebswirtschaft oder vergleichbares an einer Hochschule studiert und verfügen über einige Jahre Management-Erfahrung.

Tipp der Redaktion

Analytisches Denken und ein hervorragendes Zahlenverständnis zeichnen einen CFO aus. Aber auch die sog. Softkills spielen eine immer wichtige Rolle. Interessenten für eine solche Position sollten einen Bachelor / Master Studiengang wählen der einen deutlichen Schwerpunkt auf die Bereiche Finanzen, Controlling und strategisches Management hat.

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