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Karriere & Studium
Karriere & Studium (© Yuri Arcurs)

Studium neben dem Beruf bedeutet, hauptsächlich berufstätig zu sein und parallel dazu ein Studium zu absolvieren.

Dabei setzt die Berufstätigkeit voraus, dass die Studenten fest im Berufsleben stehen.

Gängigste Studium

Hat der Interessent seinen Beruf nach einer betrieblichen oder schulischen Berufsausbildung erhalten, so kommt meist ein berufsbegleitender Bachelorstudiengang als akademische Weiterbildung in Betracht.

Auch für Berufstätige ohne Abitur ist das möglich, denn nach einem Beschluss der Kultusministerkonferenz im Jahre 2009, wurden die Regelungen zum Hochschulzugang für beruflich Qualifizierte gelockert.

Ist der Beruf aber das Ergebnis eines grundständigen Studiums, fällt die Wahl fast immer auf einen berufsbegleitenden Masterstudiengang.

Besonderheiten

Studiengänge für Berufstätige werden in der Regel inhaltlich auf Diese zugeschnitten und so konzipiert, dass Beruf und Lehre miteinander vereinbaren sind.

  • Fernstudiengänge: Bei diesen Studiengängen sind Studierende zeitlich und örtlich flexibel.
  • Präsenzstudiengänge: Unterrichtzeiten sind zeitlich geblockt oder finden am Abend (Abendstudium) oder am Wochenende statt.
  • Eine Mischung aus beiden oben genannten Konzepten

Berufsbegleitende Studiengänge werden nicht nur in Teilzeit, sondern auch in Vollzeit angeboten.

Zielgruppe

Berufsbegleitende Studiengänge sind in erster Linie für Berufstätige konzipiert. Vor allem werden jene angesprochen die

  • Führungsaufgaben übernehmen wollen,
  • sich für neue Aufgaben empfehlen möchten,
  • sich spezialisieren wollen,
  • die einen akademischen Status erreichen möchten.

Ablauf

Im Gegensatz zum üblichen Vollzeit Präsenzstudium bestehen vor allem hinsichtlich der Studienzeiten sowie der Lernformen einige Besonderheiten.

Die Lehrveranstaltungen finden außerhalb der üblichen Arbeitszeiten statt, damit die Studierenden weiterhin ihren Berufen nachkommen können. Bei einem Abendstudium finden die Veranstaltungen in den Abendstunden statt. Die Hochschule organisiert entsprechend die Räume und Professoren.

Andere Konzepte sehen Veranstaltungen am Wochenende oder in Blöcken vor.

Bei einem Fernstudium fallen zwar deutlich weniger Präsenzzeiten an, was aber nicht bedeutet, dass der Zeitaufwand geringer ist. Der mögliche Vorteil liegt in der eigenen Organisation des Studenten.

Alle Formen erfordern an große Selbstdisziplin und Engagement der Studenten. Beruf und Lehre in Einklang zu bringen ist eine enorme Herausforderung.

Neben den klassischen Vorortveranstaltungen und den Studienbriefen beim Fernstudium, kommen immer häufiger computer bzw. internetbasierte Lehrprogramme (E-Learning) zu Einsatz.

Auch wenn Studiengänge auf einen Vorort Unterricht verzichten, ist grundsätzlich sichergestellt, dass die Studierenden über einen Online-Campus, Chaträumen und Foren problemlos Kontakt zu Dozenten und Kommilitonen aufnehmen können.

Tipp der Redaktion

Für alle jene die zwar einen Beruf erlernt haben, aber (noch) nicht erwerbstätig sind, kann ein weiterführendes duales Studium interessant sein. Hier wird das Studium mit der praktischen Ausbildung in einem Betrieb kombiniert, in dem man später auch arbeiten wird. Für Abiturienten gibt es das duale Studium als Erstausbildung.

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