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Neue Arbeitswelten beeinflussen mittlerweile bereits die schulischen Voraussetzungen für die Jüngsten. Fernschulen verhindern, dass sich für die berufliche Karriere der Eltern Familien trennen müssen. Einzeln buchbare Kurse überbrücken für die Kinder schulische Fehlzeiten und ermöglichen einen regulären Schulabschluss des deutschen Schulsystems. Besonders für kurz- und mittelfristige Auslandsaufenthalte eignen sich Fernkurse als Alternative.

Das Nachholen von Schulabschlüssen von Erwachsenen ist der Regelfall für Fernschulen. Aber auch junge Familien werden vom deutschen Schulsystem gelegentlich vor Probleme gestellt. Beim beruflichen Auslandseinsatz eines Elternteils ist die Einschulung im Ausland schon aus sprachlichen Gründen selten eine sinnvolle Option. Fernschulen, die einen Schulabschluss ermöglichen, sind in dieser Situation eine sinnvolle Hilfestellung zur Überbrückung. In jedem Fall sollten Eltern darauf achten, dass die ausgewählte Fernhochschule oder Fernakademie von der Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) zugelassen ist.

Fernschule als Sonderweg zum Bildungsabschluss

Längere Krankenhausaufenthalte oder ein Auslandsaufenthalt der Eltern können den Schulbesuch von Kindern und Jugendlichen verhindern. Als vorübergehende Lösung kann die Fernschule unter rechtlich eng definierten Bedingungen zeitweise den regulären Schulbesuch ersetzen. Individueller Fernunterricht kann in solchen Fällen eine Überbrückung darstellen und den Schulabschluss in der normalen Schulzeit ermöglichen.

Auf dem zweiten Bildungsweg kann das tätigkeitsbegleitende Nachholen eines regulären Schulabschlusses mit der Fernschule erreicht werden. Verschiedene Gründe führen dazu, dass junge Leute ohne Schulabschluss - wie zum Beispiel das Fernabitur - ihre Schulpflicht beenden. In diesen Fällen ist ein weiterer Zeitverlust oft ein Argument gegen den erneuten Schulbesuch. Die Fernschule ermöglicht genau diese Qualifizierung, während Sie weiterhin das Familieneinkommen unterstützen.

Sonderfall Fernschule für Früherziehung und Primarstufe

Die 1971 gegründete und heute als Verein organisierte Deutsche Fernschule (DF) ist eine beliebte Möglichkeit, die Jüngsten bei vorübergehender Auslandstätigkeit in deutscher Sprache unterrichten zu lassen. Für Angestellte global agierender Konzerne oder Organisationen steht dank des DF-Angebots nicht mehr die Entscheidung über eine vorübergehende Familientrennung oder den zwangsweise fremdsprachigen Schulunterricht zur Diskussion.

Das Kursangebot und Fernstudiengänge beginnt mit Material für die Früherziehung im Vorschulbereich und ist bis zum Lehrmaterial für die fünfte Klasse grundsätzlich einzeln buchbar. In jeder Altersstufe sind die Materialien so aufgebaut, dass die Kinder mit Hilfe eines Erwachsenen die Inhalte erarbeiten können. Bei älteren Kindern ist auch das Selbststudium möglich. Für die reibungslose Fortsetzung der Schullaufbahn in Deutschland werden zum Ende des Schuljahres Zeugnisse verteilt und bei Bedarf Schulempfehlungen für die Sekundarstufe gegeben.

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